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Informationspool

Auf der folgenden Seite haben wir eine umfangreiche Sammlung von Informationen zusammengestellt, die für Sie nützlich sein können und auf häufig gestellte Fragen eingehen. Diese Auflistung von hilfreichem Input kann Ihnen helfen, im Vorfeld die richtigen Entscheidungen zu treffen. Wir verfügen über umfangreiche Erfahrung in unseren Fachgebieten und teilen gerne unser Wissen mit Ihnen.

Alle beschrieben Fakten, Hinweise und Empfehlungen basieren auf unserem Erfahrungsschatz. Jedes Projekt ist unterschiedlich zu betrachten und sollte sorgfältig besprochen werden. Handlungen, die Sie aufgrund unserer Artikel getroffen haben, ohne und zu konsultieren, liegen allein in Ihrer Verantwortung.

Was kostet die Entwicklung meines eigenen Produkts?

Die Kosten der Entwicklung eines Produkts auf Basis einer Produktidee sind direkt an die Komplexität des Entwicklungsvorhabens und den damit verbundenen Entwicklungsaufwand gekoppelt und setzten sich wie folgt zusammen:

 

  • Interne Entwicklungstätigkeiten bei Mighty Engineering zu einem Tagessatz von 1200€.

  • Externe Entwicklungsleistungen für beispielsweise Software und Kosten für Bauteile nach Aufwand x Faktor 1,2.

  • Kosten für Produktionsmittel und Zertifizierungen und Kosten der Produktion, die direkt an den Hersteller zu entrichten sind. 

 

Übliche Kostenrahmen: 

                                                    einfaches Gadget       komplexes Gerät

  1. Konzeptentwicklung           2.000              -              25.000€

  2. Prototyp 1                              4.000             -              90.000€

  3. ggf. Prototyp 2                     4.000              -             90.000€

  4. Produktionsmittel / Tools    4.000             -             150.000€

  5. Abnahmemuster                   500             -                4.000€

  6. CE etc. Prüfungen                2.000             -                9.000€

Ihre Idee braucht noch ein Design?
Diese Fehler sollten Sie unbedingt vermeiden!

  • Ihre Idee ist klasse, aber wie können Sie diese nun greifbar machen? Gehen Sie bitte nicht direkt zu einem Designstudio. Dort wird man Sie gut beraten und Ihnen schlussendlich ein tolles Ergebnis präsentieren. Dies ist jedoch nur dann sinnvoll, wenn Sie Ihre Idee jemandem verkaufen wollen. Für das Produkt selbst war dieser Schritt viel zu früh. Sie benötigen ein umfangreiches Lastenheft, konkrete technische und mechanische Studien und eine Vorstellung darüber, mit welchen Produktionsmengen und Verkaufspreisen Sie sich konfrontiert sehen.


  • Wenn Sie eher zu den Privatkunden  gehören, machen Sie sich Gedanken um den Umfang der Gesamtkosten des Projekts. Dazu gehört nicht nur die Entwicklung, sondern auch die Vermarktung, Lager-/ und Vertriebswege. In der Regel kommen so schnell hohe Summen zusammen. Überlegen Sie sich, mit einem Investor zusammenzuarbeiten. Sie verdienen erst Geld, wenn Ihr Produkt im Handel ist. Oft entwickeln wir für Kunden Funktionsmuster, die schon frühzeitig aussehen wie Serienprodukte. Mit diesen Mustern geht der Kunde dann Investoren oder Partner akquirieren, um die hohen Kosten für Werkzeuge, Produktion und Marketing decken zu können.


  • Ihre Idee ist nur etwas wert, wenn Sie diese auch umsetzen können. Um einen potenziellen Investor oder ein Unternehmen von Ihrer Idee zu überzeugen, braucht es mehr als nur eine Zeichnung. Je greifbarer die Erfolgschancen Ihrer Idee präsentiert werden, desto wahrscheinlicher gelingt Ihnen der Pitch. Zugleich sollten Sie auch Zahlen vorlegen können.

Wie kann man mit einem Me-Too Produkt erfolgreich sein?

Bevor wir zu unterschiedlichen Ansätzen kommen, muss man verstehen, was ein Me-Too Produkt ist. Auf Deutsch kann man sie als Nachahmerprodukte bezeichnen. Diese Produkte oder Erzeugnisse ahmen in der Regel ein - oft innovatives - Original-Produkt nach, indem bestimmte Eigenschaften, Funktionen, Fähigkeiten oder Erscheinung entweder komplett  oder leicht abgewandelt kopiert werden.

Jeder, der schon mal online eingekauft hat, wird es kennen, bei der Suche tauchen neben bekannten Marken täuschend ähnliche Produkte weniger oder unbekannter Marken auf.

In Zeiten von Amazon, Google und Co. erlebt die Me-Too-Strategie ihren Höhepunkt.

Aber warum entscheiden sich manche Unternehmen für diese Strategie? Ganz einfach, weil man dadurch Kosten und Zeit sparen sowie einige Risikos reduzieren kann. Es ist viel einfacher, sich auf ein bestehendes Produkt und seinen Erfolg zu konzentrieren und daraus Schlüsse zu ziehen, als den kostenintensiven, langen und mit Risiko behafteten Weg einer Produkt-Neuentwicklung zu gehen.

 

Daher konzentrieren sich viele auf zwei mögliche Ansätze der Me-Too Strategie.

Als Erstes möchte ich auf den sogenannten Me-Too-But-Cheaper Ansatz eingehen. Dieser bedeutet, dass das Me-Too Produkt günstiger angeboten wird als das Original.

In dem man zum Beispiel:

 

  • Einige für den Kunden nicht relevante Eigenschaften streicht

  • Auf offene Werkzeuge(open toolings) zurückgreift

  • Seine Produktionsstätte verlegt

  • Seine Lieferkette anpasst

  • Nach neuen Lieferanten sourced

  • etc.

 

{Open Tooling:

Werkzeuge, die dem Markt und Herstellern offen (das heißt, man muss für die Werkzeugentwicklung keine Extrakosten zahlen.) zur Verfügung stehen. Werkzeughersteller bieten dem Markt Werkzeuge, die eine große Nachfrage haben(z.B. bestimmte Plastikteile, Knöpfe, Halterungen, teilweise ganze Gehäuseteile etc.) ohne Entwicklungskosten an.}

 

Im Grunde versucht man alle möglichen Schritte zu gehen, um das Produkt im Einkauf günstiger zu beziehen, um im Verkauf mit niedrigerem Preis als das Originalprodukt trotzdem noch akzeptable Margen zu erzielen. Im Gegensatz zum Originalhersteller, bei dem die Entwicklungskosten ganz auf die Produktkosten umgelegt werden, hält sich der Investitionsaufwand(R&D, Werkzeuge, Marketing etc.) bei einem Me-Too-Produkt in Grenzen, das bedeutet, dass die Zielsetzung, ein Nachahmerprodukt günstiger anzubieten, gar nicht mal so unrealistisch ist. Dazu muss man aber sagen, dass dieser Ansatz nicht einfach ist, da die Infrastruktur und das Know-How eines Unternehmens darauf ausgerichtet sein muss.

Doch auch als Einzelperson oder ein kleineres Unternehmen kann man mit diesem Ansatz gewisse Erfolge erzielen. Das beste Beispiel dafür ist FBA.

 

{FBA steht für „Fulfillment by Amazon“. Dabei übernimmt Amazon fast den gesamten Prozess für den Verkauf von Produkten….. }

 

Amazon bietet praktisch jedem die Möglichkeit, seine Produkte zu verkaufen. Da kommen wir aber auch auf eines der Probleme der Me-Too-Strategie zu sprechen. Amazon legt mit FBA die Schwelle in den Einstieg in die E-Commerce Welt ziemlich niedrig.

So sieht dementsprechend auch das Angebot dieser Plattform aus. Durch die Fülle von Me-Too-Produkten ist es für den Kunden heutzutage sehr schwer die Unterschiede zu erkennen und die Qualität des Produkts zu beurteilen, da viele Produkte teilweise identisch sind und sich nur im Preis unterscheiden. Wählt man da das günstigere oder das teurere? Verlässt man sich auf die Anzahl und Rating der Kundenbewertungen? Oder bestellt man beides und schickt eins oder gar beide zurück?

Wie kann man bei diesen Fragen, die der Kunde sich zwangsweise stellt, den Kunden so lenken, dass er sich für ein bestimmtes Produkt entscheidet?

 

Kommen wir somit zu einem anderen Ansatz der Me-Too-Strategie. Was ist, wenn man sich nicht auf den Preis fokussiert - was durchaus seine Berechtigung hat - sondern sich mit der Qualität oder den Schwächen des Originalproduktes befasst. Lasst uns besser und nicht günstiger sein. Wenn das Nachahmerprodukt bestimmte Probleme des Kunden löst (an die der Originalhersteller nicht gedacht oder übersehen hat) und vielleicht erweiterte Eigenschaften oder Funktionen bietet, wäre dann der Kunde eventuell bereit mehr zu bezahlen? In der Regel ist das auch der Fall. Ehrlichkeit ist hier aber das “A” und “O”. Der Kunde ist in der heutigen Zeit sehr kritisch und preisbewusst. Die Preislage bzw. der Aufpreis muss also dem Mehrwert des Produktes entsprechen.

Mit der Me-Too-But-Better-Strategie entwickelt man also das Produkt nicht neu: Man analysiert, be- und auswertet ein erfolgreiches (oder auch weniger erfolgreiches Produkt, um es erfolgreicher zu machen) Produkt und versucht es besser zu machen. Das können Spezifikationen sein(z.B. Größe, Leistung etc.), technische Änderungen(z.B. besserer Motor, andere Materialien, Soft-und Hardware etc.) und schließlich ergonomische und design-technische Anpassungen sein. Die Vorteile des ersten Ansatzes greifen hier natürlich auch. Durch geringfügige Anpassungen sind die Investitionen übersichtlich und schlagen daher weniger auf den Produktpreis. Einfaches Beispiel: Man stellt nach der Auswertung eines mittelmäßig erfolgreichen Produktes fest, dass die Kunden sich über den angeschraubten Griff beschweren. Der Griff ist unbequem. Das Design-Team kann hier ein Konzept entwickeln, welches das Problem beseitigt. Ein gutes und agiles Sourcing Team findet einen Hersteller mit “offenem tool” für das Hauptgerät . Entwickler sorgen dafür, dass gemeinsam mit demselben oder einem anderen Subhersteller das Design-Konzept für den Griff umgesetzt wird. Die Werkzeugkosten für den Griff sind im Vergleich zum Hauptgerät beträchtlich geringer. Somit hat man ein besseres Gerät, das mit wesentlich geringerem Investitionsaufwand entwickelt wurde. Es hat auf dem Markt weitaus bessere Chancen, erfolgreicher zu sein als das mittelmäßig erfolgreiche Original. Die Preisgestaltung muss hier gut überlegt werden. Steigt man in die gleiche Preisklasse ein oder ist man überzeugt, dass die Kunden bereit sind mehr zu bezahlen? Im E-Commerce gibt es leider keine goldene Regel. Daher werden unterschiedliche Strategien herangezogen, an dieser Stelle würden aber weitere Betrachtungen leider den Rahmen sprengen.

 

Fazit:

Die besprochenen Ansätze haben durchaus beide ihre Bewandtnis. Wobei beim ersten Ansatz, man eine relativ große Anzahl an Produkten(und in unterschiedlichen Kategorien) im Portfolio braucht, um genug Output zu erzeugen, da man gewöhnlich mit geringeren Margen arbeitet und höhere Mengen absetzen muss.

 

Die Erfahrung zeigt, dass der Me-Too-But-Better Ansatz oft eine bessere Marktstellung hat.

Durch zusätzlichen Mehrwert und besondere USP’s fällt es dem Kunden in der Regel einfacher, das Produkt von den anderen Nachahmerprodukten zu unterscheiden.

 

{USP: englisch “unique selling proposition” Alleinstellungsmerkmal }

 

Obwohl beide Ansätze grundlegend datenbasiert arbeiten müssen(das heißt: Sich auf das Bauchgefühl zu verlassen ist Tabu) stehen bei der Me-Too-But-Better-Strategie Bereiche Marktrecherche, Analyse, Design, Produkt- und Konzeptentwicklung sowie ein starkes Sourcing (Hersteller, Lieferanten und Produkte) besonders im Mittelpunkt.

Alle Bereiche müssen reibungslos funktionieren und miteinander verknüpft sein. Nur so ist der Erfolg garantiert.

 

Haben Sie eine Idee und brauchen ein professionelles Feedback zu Ihrem Konzept?

Sie suchen ein bestimmtes Produkt, dass Sie verkaufen wollen und finden es nicht? Oder Sie möchten Ihr Produkt verbessern oder gar neuentwickeln, dann rufen Sie uns doch einfach mal an oder schreiben Sie uns eine formlose E-Mail.

Was macht einen guten Lieferanten/Hersteller aus?

Ein Lieferant bzw. Hersteller stellt Güter oder Dienstleistungen für ein Unternehmen (Abnehmer) zur Verfügung, die der Abnehmer benötigt, aber nicht selbst herstellt. Diese Güter stellen somit die Grundlage für den ökonomischen Wertschöpfungsprozess dar. Folglich gewinnt die Einstiegsfrage um so mehr an Bedeutung.

Im Folgenden möchten wir auf die - unserer Meinung nach - wichtigsten Faktoren eingehen, die bei der Auswahl des Lieferanten relevant sind und für die Produktentwicklung von entscheidender Bedeutung sind.


Know-how

Einer der wichtigsten Faktoren ist die Erfahrung eines Lieferanten in einem bestimmten Bereich. Man kann es auch Spezialisierung auf z.B. eine Produktkategorie nennen. Will man einen Grill entwickeln, wendet man sich mit Sicherheit nicht an einen Waschmaschinenhersteller. Das Know-how eines Lieferanten fließt in die Entwicklung eines Produktes ein und macht es effizienter. Was ist aber, wenn der Grill laut der Anforderungsliste eine Steuerungs-App haben soll oder sonstige Eigenschaften, die dem traditionellen elektrischen Grill fremd sind? Hier ist eine Produktkategorie übergreifende Lieferantendatenbank unabdingbar und jeder Lieferant oder Hersteller muss Spezialist auf seinem Gebiet sein. Die Aufgabe besteht darin, mehrere Lieferanten miteinander zu kombinieren und zu koordinieren, um deren Know-how möglichst effektiv einsetzen zu können.


Qualität

Dieser Oberbegriff fällt oft in diesem Zusammenhang, jedoch muss man sich mit mindestens zwei Ebenen auseinandersetzen, der Produktebene und der Prozessablaufebene.

Entspricht das Endprodukt oder eine Leistung den vereinbarten Eigenschaften, Anforderungen, Erwartungen und Standards, so hat man sich für den richtigen Lieferanten entschieden, der die Produktebene hervorragend beherrscht. Bezieht man die zweite Ebene mit ein, kann sich das Bild etwas relativieren. Wichtige Stichpunkte: Kommunikation, Pünktlichkeit und Reaktionszeit, Effizienz, Umgang mit Problemen und Erfolgen, war der Lieferant lösungsorientiert,  beherrscht er seine Zulieferkette uvm.

Vor allem bei der Produktentwicklung hat die Prozessebene einen hohen Stellenwert. Natürlich kann die Gewichtung abhängig vom Tätigkeitsfeld des Auftraggebers unterschiedlich sein, es kommt jedoch immer auf die richtige Balance an.


Zuverlässigkeit

Als Teil der Prozessablaufebene, ein wichtiger Bestandteil der Lieferantenorganisation. Erfüllt der Lieferant die vereinbarten Bedingungen wie z.B. Qualität, Mengen, Preise und zu vereinbarten Fristen, dann ist er zuverlässig.


Preis

In Zeiten von Me-Too-Produkten ist ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis absolut unumgänglich. Die wichtigste Frage, die idealerweise mit einem “Ja” beantwortet werden muss, lautet: Ist es möglich, mit dem gewählten Lieferanten wettbewerbsfähig zu sein, gute Einkaufspreise zu verhandeln und auch halten zu können?


Compliance

Im Sinne von Arbeitsumgebung, Beschaffung, Entsorgung, Umwelt usw. ist die Einhaltung gewisser und teilweise allgemeingültiger Normen und geltender Gesetze ein “Muss” für jeden guten Lieferanten. Auch die Produkte und Erzeugnisse müssen selbstverständlich den geltenden Normen entsprechen: Stichpunkt Produktsicherheit.


Gutes Miteinander

Zwischenmenschliche Beziehungen sind in jedem Bereich essenziell und müssen auf einem guten Niveau gepflegt werden. Letztendlich müssen alle auf das gleiche Ziel hinarbeiten und in einer respektvollen Umgebung gelingt es allen einfacher. Vor allem profitiert man davon, wenn unerwartete Probleme auftauchen und diese so schnell wie möglich gelöst werden müssen.


Nachwort

Die oben genannten Faktoren machen die Liste bei Weitem nicht vollständig und können je nach Auftraggeber unterschiedlich gewichtet sein. Jedoch zeigt die Erfahrung, dass diese Punkte kritisch und für den Erfolg entscheidend sind.

Wir haben einen großen Lieferanten-Pool (europäische und asiatische Lieferanten und Hersteller) und durch jahrelange Erfahrung fällt es uns einfacher einzuschätzen, welcher Lieferant oder Hersteller für bestimmte Produkte oder Produktgruppen am besten geeignet ist. Für jemanden, der/die eine Produktidee hat und nicht auf eigene Lieferanten zugreifen kann, ist es natürlich eine nur schwer überwindbare Hürde, den richtigen zu finden. Mit unseren Ressourcen unterstützen wir unsere Kunden und finden immer den richtigen Hersteller oder Lieferanten. Egal ob es sich um eine Produktentwicklung handelt oder es um eine Verbesserung oder Anpassung bestehender Produkte geht, wir sind der richtige Ansprechpartner für Sie.

Wie findet man den richtigen Lieferanten?

Es gibt viele gute Lieferanten, aber nur wenige sind wirklich zuverlässig. Wenn man einen zuverlässigen Lieferanten sucht, muss man sich gut informieren. Zum Beispiel: Welche Erfahrung hat der Lieferant? Wie lange ist er schon im Geschäft? Wie ist sein Ruf? Wie viele Kunden hat er? Ein guter Lieferant sollte in der Lage sein, pünktlich zu liefern und eine hohe Qualität zu garantieren. Er sollte außerdem kompetent sein und gut organisiert arbeiten. Flexibilität sollte ebenfalls zu Eigenschaften eines  Lieferanten zählen, d.h. wie kann er sich an die Bedürfnisse seiner Kunden anpassen. Dienstleistungen sollten zu einem vernünftigen Preis angeboten werden. Deshalb ist es wichtig, verschiedene Angebote einzuholen und diese genau zu vergleichen. Nur so kann man sicherstellen, dass man den richtigen Partner für sein Unternehmen findet.

 

Welche Möglichkeiten stehen heute zur Verfügung? Als allererstes muss man natürlich Messen erwähnen. Dort hat man die Möglichkeit, nicht nur persönlichen Kontakt aufzunehmen, sondern in der Regel auch die Produkte in Echt zu sehen und anzufassen. Somit kann man ein Gefühl dafür entwickeln, wie die Qualität der Produkte ist. Für Consumer Products kann man folgende Messe-Beispiele nennen: IFA, Hong Kong Electronics Fair und China Import and Export Fair(Canton Fair). Die Canton Fair bleibt meiner Meinung nach die größte Messe und man wird davon überwältigt. Es erscheint einem unmöglich, alle Stände zu besuchen. Doch je öfter man die Messen besucht, Kontakt mit Lieferanten aufnimmt und Geschäfte eingeht, desto mehr Erfahrung gewinnt man und kann fokussierter vorgehen. Messebesuche und vielleicht sogar anschließende Fabrikbesuche sind meiner Meinung nach beste Möglichkeiten, einen vertrauensvollen Partner zu finden. Wir besuchen die Messen - soweit es die Situation erlaubt -  immer, um Kontakte zu unseren bestehenden Lieferanten zu pflegen und unseren Lieferantenkreis stetig zu erweitern. Dazu gehören sowohl Produktproduzenten als auch Werkzeughersteller und Entwickler.

 

In Zeiten von Corona sind Reisen ins Ausland oder auch Inlandsbesuche, wie wir alle wissen, mit Schwierigkeiten verbunden. Welche Alternativen dazu hat man? Die Antwort ist naheliegend: Internet. Einfache Google-Suche liefert zahlreiche Anbieterportale, Branchenbücher, Kataloge und zwar Weltübergreifend.

Seit Amazon und FBA ist Alibaba sehr beliebt geworden. Dieses Portal bietet jedem die einfachste Möglichkeit, mit asiatischen Lieferanten direkt Kontakt aufzunehmen. Mit wenigen Klicks holt man sich Angebote und Konditionen ein. Vor allem ist es für Me-Too Unternehmen und Unternehmer eine sehr interessante Lösung. Allerdings ist diese Herangehensweise mit Vorsicht zu genießen, weil die Einstiegsfragen dieses Artikels nur zum Teil beantwortet werden können. Man kennt nur die Preise und Konditionen. Um z.B. die Qualität der Produkte einzuschätzen, muss man zwangsweise mehrere Muster bestellen. Weitere Fragen wie Arbeitskondition, Zuverlässigkeit, Compliance usw. bleiben offen, solange man nicht den ganzen Weg gegangen ist. Ein Risiko bleibt also. Weitere Informationen, was einen guten Lieferanten ausmacht, finden Sie in diesem Artikel.

Vor allem bei der Produktentwicklung und Ideenumsetzung ist es unumgänglich, seine Partner zu kennen und sich auf diese verlassen zu können. Wir kennen unsere Partner und arbeiten seit mehreren Jahren eng miteinander zusammen. Sie können davon ausgehen, dass bei der Umsetzung Ihrer Produktideen Sie auf unsere Partner vertrauen können.

 

Wenn du auf der Suche nach einem zuverlässigen Lieferanten für dein Unternehmen bist, sind hier einige Tipps, die dir helfen können:

 

  • Definiere deine Anforderungen: Kläre zunächst, welche Art von Produkt oder Material du benötigst. Dies hilft dir, deine Suche auf relevante Lieferanten einzuschränken.
     

  • Recherche und Bewertung: Sammle Informationen über potenzielle Lieferanten. Suche nach Bewertungen, Kundenreferenzen und Erfahrungen anderer Unternehmen mit den Lieferanten. Überprüfe auch die Geschichte und den Ruf des Unternehmens.
     

  • Qualität und Zertifizierungen: Achte darauf, dass der Lieferant qualitativ hochwertige Produkte liefert. Informiere dich über die Qualitätssicherungsprozesse des Unternehmens und überprüfe, ob es über relevante Zertifizierungen verfügt, die für dein Produkt oder deine Branche wichtig sind.
     

  • Kostenvergleich: Vergleiche die Kosten pro Einheit bei verschiedenen Lieferanten, aber beachte, dass der Preis nicht das einzige Kriterium sein sollte. Überlege, ob die Qualität und der Service des Lieferanten den Preis rechtfertigen.
     

  • Kommunikation und Zusammenarbeit: Stelle sicher, dass der Lieferant eine offene und klare Kommunikation ermöglicht. Kläre Fragen zur Produktverfügbarkeit, Lieferzeiten und Zahlungsbedingungen. Ein guter Lieferant sollte auch bereit sein, eng mit dir zusammenzuarbeiten, um deine spezifischen Anforderungen zu erfüllen.
     

  • Besuche den Lieferanten vor Ort: Wenn möglich, plane einen Besuch beim potenziellen Lieferanten. Dies ermöglicht es dir, die Einrichtungen, die Produktionsprozesse und die Arbeitsbedingungen persönlich zu begutachten und einen besseren Eindruck zu gewinnen.
     

  • Langfristige Perspektive: Betrachte die Zusammenarbeit mit einem Lieferanten als langfristige Partnerschaft. Überlege, ob der Lieferant in der Lage ist, deine zukünftigen Anforderungen zu erfüllen und eine langfristige Zusammenarbeit zu gewährleisten.
     

Mit diesen Tipps kannst du den Prozess der Suche nach einem zuverlässigen Lieferanten effektiv angehen und den perfekten Partner für dein Unternehmen finden.

Was kostet Produktdesign?

Die Entwicklung eines Designs kann für sich alleine stehen. Idealerweise ist die Design-Entwicklung Bestandteil einer Produktentwicklung. Angeboten werden Designleistungen auf Basis des geschätzten Zeitaufwandes und unserem Tagessatz für Designleistungen. Um Kosten zu sparen, gilt es den Design-Entwicklungsprozess mit der technischen Entwicklung eng zu verzahnen.

Dieses Vorgehen ist deutlich effizienter als den Designprozess vor- oder nach der technischen Entwicklung anzusiedeln. Sollten Sie sich bereits mitten in der Entwicklung befinden und planen diese “Inhouse” fortzuführen, sind wir aufgeschlossen,

 mit Ihren Entwicklern auf Augenhöhe zu kommunizieren, um Ihre Vorstellungen, Wünsche und technischen Gegebenheiten zu verstehen und mit dem Design zu vereinen.

Wir erstellen gern ein konkretes Angebot, welches auf Ihre Vorstellungen ausgelegt ist. Wir können Ihnen auch schon vor der Angebotserstellung Auskünfte und Einschätzungen zu Ihrem Projekt sowie groben Kostenschätzungen mitteilen. Dafür bedarf es lediglich einer Verschwiegenheitsvereinbarung, um gemeinsam über Ihr Projekt zu sprechen. Rufen Sie uns einfach an, wir beraten Sie gern.

Produktdesign;  und was es Ihnen nützt!

Design hat weitaus mehr Einfluss auf ein Produkt als man in erster Linie glauben mag. Diese Aussage bezieht sich nicht nur auf das klassische Produkt- Industriedesign, sondern ebenso auf das Interface Design Ihres Produkts.

 

In erster Linie ist klar, natürlich sollte ein Produkt gut aussehen! Aber ist das schon alles? Und wie definiert man gutes Aussehen?

 

Design möchte verstanden werden.

Es handelt sich um einen Entstehungsprozess, in dem unzählige Faktoren zusammenlaufen und Funktion, Gestalt, Haptik, Oberfläche, Materialität,  Reproduzierbarkeit und vieles mehr das Design bestimmen.

 

In diesem Prozess sollten Konstruktion und Design nicht getrennt betrachtet werden. Design ist nicht die Hülle eines Produkts oder die GUI einer längst geschriebenen Anwendung.  Erst das Zusammenspiel aus Engineering und Design eröffnet die Möglichkeiten, wirklich gute, nachhaltige und  in sich stimmige Produkte zu konzipieren, die zukünftig auf dem Markt Bestand haben.

 

Wir bei Mighty Engineering verfolgen genau diesen Ansatz.

Bei uns entsteht das Design simultan zur technischen Entwicklung.

Somit können wir frühzeitig ungewollte Änderungen ausschließen, näher auf die Bedürfnisse des Kunden eingehen und von dem gegenseitigen Know-how im Team profitieren.

 

Ein wichtiger Aspekt, der gern in frühen Phasen ausgeklammert wird, ist der “Target-Price”.

Anhand des Produkts und der erwarteten Marktakzeptanz sowie weiterer wirtschaftlicher Faktoren wird ein Preis festgelegt, der nicht überschritten werden sollte, um das Produkt profitabel zu vertreiben. Wenn Sie zu Beginn der Entwicklung viel Geld in ein tolles Design einer renommierten Agentur investieren und dabei den “Target-Price” ausklammern, werden Sie diesen ggf. auch nicht mehr erreichen, wenn Sie versuchen, den Designvorschlag umzusetzen.

 

Das liegt oft nicht an der Designleistung selbst, sondern an einem unkonkreten  Lastenheft, fehlenden technischen Lösungen und Komponenten sowie wenig Berührungspunkte mit Werkzeug- und Produktionskosten.

 

Durch das “Target-Pricing“ sind wir in der Lage, Kostenvorgaben in die Entwicklung und das Design einfließen zu lassen, sowie gezielt Kundenpräferenzen zu berücksichtigen. Zugleich wird so ein Prozess angestoßen, der kontinuierlich Verbesserungen vornimmt, Unverhältnismäßigkeiten aufdeckt und die Kostenstruktur überwacht.

E-Commerce:

Wettbewerbsfähiger durch gutes Produktdesign

Werden Produkte über Online-Marktplätze verkauft, ist das Foto der wichtigste Faktor, um mit dem Kunden in Kontakt zu treten. Neben vielen anderen kleinen Bildern von Produkten muss der Kunde dazu bewegt werden, auf das Bild ihres Produkts zu klicken.

 

Das Design Ihres Produkts ist also idealerweise so ausgelegt, dass es auf kleinen Fotos gut zur Geltung kommt, Produktmerkmale und USPs sich abzeichnen und eindeutig zu benennen sind.

 

Konkurrenzanalysen können Hinweise auf besonders beliebte Farben und Formen liefern. Gezielt können gewünschte Attribute in den Vordergrund gestellt oder ganz bestimmte Käufergruppen angesprochen werden. Marketing und Produkt sind somit ideal aufeinander abgestimmt.

Von der Idee bis zur Serie, So entsteht ein Produkt:

Der "Aircube" von "Bellaria Technology" ist ein besonders anschauliches Beispiel dafür, wie aus einer Idee eine echte, preisgekrönte Innovation werden kann. Mit seiner Idee, ein Gerät zu entwickeln, welches die Luft aus einer Toilette absaugt, um den Gestank beim Stuhlgang zu entfernen, war Giuseppe Leo bei uns definitiv an der richtigen Adresse. Beim Kick-off wurde es sehr kreativ, denn aus der Idee musste ein echtes Produktkonzept entstehen, das technisch machbar, wirtschaftlich umsetzbar und den Marktzielen des Erfinders gerecht wird.

 

Mit Labormustern konnten Felix und Giuseppe das richtige Wirkprinzip finden, das kompakt genug ist, um an einer Toilette befestigt zu werden. Der "Bellaria Aircube" funktioniert ohne Chemikalien, Filter oder anderen Verbrauchsmaterialien.

 

Das Design des ersten Prototypen spiegelte nicht nur Giuseppes hohen Anspruch an Ästhetik wider. Von Anfang an hat Ralf die Machbarkeit als Serienprodukt berücksichtigt.

 

Mit der Elektronik von Brotec konnten bereits alle Funktionen über das beleuchtete Touchdisplay gesteuert werden.

 

Bei elektronischen Produkten ist auch die Produktsicherheit ein zu beachtender Faktor. In der EU dürfen nur sichere Produkte in den Verkehr gebracht werden. Was als sicher gilt, ist in den entsprechenden Normen geregelt, wie beispielsweise die DIN EN 60335-1. Sind alle Zertifizierungen und Tests durchgeführt, um die Produktsicherheit nachzuweisen, kann das Produkt mit dem CE-Kennzeichen versehen werden.

 

Die Serienproduktion organisiert Giuseppe nun selbst. Gerne haben wir ihm einen befreundeten Hersteller vermittelt und ihn bis zur Auslieferung der ersten Geräte begleitet. Entscheidend für eine gleichbleibend hohe Qualität ist ein verlässlicher Produktionspartner und ein guter Qualitätssicherungsprozess.

Produktentwicklung für E-Commerce:

Category-Killer durch maßgeschneiderte Produkte.

Der Wettbewerb im E-Commerce ist hart. Es ist sehr schwierig geworden, eine lukrative Nische zu finden und diese durch Sourcing-Produkte erfolgreich zu besetzen. Es ist jedoch möglich, ein Produkt strategisch zu entwickeln, anhand von harten Fakten. Analysetools und Marktforschung dienen als Datengrundlage. Es können gezielte USPs erarbeitet werden, um das Produkt besser zu machen, Kostensenkungen können die Wettbewerbsfähigkeit verbessern, die Handhabung oder Bedienung optimiert werden usw.

 

Besonders große Wettbewerbsvorteile lassen sich vor allem dann erreichen, wenn gut positionierte Wettbewerber nicht den aktuellen Stand von Sicherheitsnormen oder EU Richtlinien einhalten. Normen sind alles andere als statisch, sie orientieren sich am Stand der Technik und haben unter anderem die Aufgabe, Verbraucher bestmöglich zu schützen. Den Stand der Technik können wir als Entwickler aktiv beeinflussen. Besonders sichere und nachhaltige Produkte sind also nicht nur gut für das Image, sie sind auch ein scharfes Schwert, um nachlässige Konkurrenten abzumahnen und zu verbannen.

 

Wir finden es erstaunlich, wie gering das durchschnittliche Know-how im E-Commerce ist, bezüglich Normenkonformitäten. Es ist bedauerlich, dass Bedienungsanleitungen und Konformitätserklärungen häufig fehlerhaft sind und dass die CE-Prüfunterlagen des chinesischen Herstellers falsch oder für ein anderes Produkt erstellt werden. Auch die Prüfung nach einer nicht passenden Norm ist ein Problem. Es ist definitiv ratsam, vorausschauend zu handeln, indem man sichere Produkte entwickelt und eine profitable Positionierung am Markt anstrebt. Die Einhaltung der Normen und Sicherheitsstandards ist nicht nur wichtig, um gesetzliche Vorschriften zu erfüllen, sondern auch, um das Vertrauen der Kunden zu gewinnen und die Reputation des Unternehmens zu schützen. Es kann sich langfristig auszahlen, in Qualitätssicherung und Konformitätsprüfung zu investieren, um mögliche Probleme und Haftungsrisiken zu minimieren.

Wie entwickle ich ein Produkt

Der Weg von der ersten Idee bis zum fertigen Serienprodukt erfordert einen strukturierten Prozess. Bei uns beginnt die Produktentwicklung mit zwei zentralen Säulen: einer intensiven Kundenberatung und der Konzeptphase, welche das entscheidende Fundament für Ihren Erfolg legt.

 

Die Konzeptphase: Das Fundament

In dieser initialen Phase erarbeiten wir ein starkes technisches Konzept, das folgende Aspekte umfassend berücksichtigt:

  • Gewünschte Produkteigenschaften: Was soll Ihr Produkt leisten?

  • Technische Rahmenbedingungen: Machbarkeit und Technologieauswahl.

  • Rechtliches: Analyse potenziell entgegenstehender Patente.

  • Design und Ideen: Integration Ihrer Vorstellungen in ein realisierbares Designkonzept.

  • Finanzieller Rahmen: Berücksichtigung des Budgets für Entwicklung und Serienproduktion.

  • Normen und Richtlinien: Sicherstellung aller Anforderungen für die CE-Kennzeichnung.

Die Sorgfalt in dieser Phase ist entscheidend, um spätere, kostenintensive strukturelle Änderungen zu vermeiden. Die Konzeptphase beinhaltet auch die Kostenschätzung für die gesamte Entwicklung und die voraussichtlichen Kosten in der Serienproduktion.

 

Vom Konzept zum Labormuster

Nach der Ausarbeitung des Konzepts streben wir einen schnellen Erkenntnisgewinn an. Oft erstellen wir mit möglichst einfachen Mitteln ein Labormuster. Dieses Labormuster dient dazu, die Kernfunktion des Produkts aussagekräftig nachzubilden. So können wir frühzeitig wertvolle Erkenntnisse für die technische Ausarbeitung gewinnen, bevor wir in die kostenintensiven Entwicklungsschritte eintreten.

 

Prototypen: Verifikation und Überzeugung

Anschließend folgen die Prototypen, die sowohl das Design als auch die volle Funktion berücksichtigen. Sie haben verschiedene wichtige Funktionen:

  • Technische Verifikation: Durch Labor- oder Feldtests wird die Funktion des Produkts unter realen Bedingungen überprüft.

  • Nutzererlebnis-Tests: Sie dienen zur Optimierung der Ergonomie und Bedienbarkeit.

  • Marketing und Investoren: Prototypen sind ein starkes Mittel, um potenzielle Kunden oder Investoren zu überzeugen, beispielsweise im Rahmen von Crowdfunding-Kampagnen.

Fertigungsgerechtes Design und Industrialisierung

Wir binden späte Serienproduzenten oft schon früh in die Prototypenentwicklung ein. Dies ermöglicht die Umsetzung einer fertigungsgerechten Konstruktion und Designentwürfen in einem frühen Stadium. Das hält den Entwicklungsprozess effizient und vermeidet unnötige Entwicklungsschleifen.

 

Das Spannungsfeld der Produktentwicklung

Produktentwicklung ist ein dynamischer Prozess, in dem es gilt, kluge Kompromisse zu schließen:

  • Kosten vs. technische Umsetzbarkeit

  • Regularien vs. Konkurrenzsituation

  • Designvorstellungen vs. Produkteigenschaften vs. Verfügbarkeiten

Die Einbeziehung vieler Kompetenzen (Technik, Design, Fertigung, Recht) in den Prozess ist daher unerlässlich.

 

Industrialisierung: Ein oft unterschätzter Schritt

Der Schritt zur Industrialisierung – also die Entwicklung der Fertigungsprozesse – wird oft massiv unterschätzt. Häufig ist dieser Prozess sogar aufwendiger als die reine Produktentwicklung. Deshalb ist die frühzeitige Integration der technischen Realität mit dem Produktdesign entscheidend. Bei uns entsteht das Design parallel zur technischen Realisation, um unnötige Mehrkosten und Verzögerungen zu vermeiden.

Wie baut man einen Prototyp

Der Begriff "Prototyp" wird umgangssprachlich für verschiedene Vorstufen eines Serienmodells verwendet. Die Wahl der richtigen Art von Vorstufe hängt von Ihrem Entwicklungsziel ab.

Labormuster

Dienen primär zur technischen Verifikation einer Funktion oder eines Prinzips.

In der eigenen Werkstatt, um Zeit zu sparen und schnell reagieren zu können.

Design-Mock-ups

Dienen ausschließlich zur Auslegung der Haptik und Optik des Produkts.

Verwendung von Zulieferer-Partnern (3D-Druck, Frästeile).

Design-Funktionsmuster

Serienähnliches Aussehen und Funktion. Nicht mit Serienmitteln hergestellt. Zur Überzeugung von Investoren, für Kickstarter-Kampagnen und für Feldtests.

Verwendung von Zulieferer-Partnern für Teile, Elektronikentwicklung (Platinen, Software) Montage und bei uns.

Unser Vorgehen:

  • Wir setzen auf eine Kombination aus interner Fertigung (Labormuster) und externen Spezialisten (3D-Druck, Frästeile).

  • Die Montage sowie die Koordination der Elektronik- und Softwareentwicklung erfolgen in unserem Hause.

Was kostet ein Prototyp

Die Kosten für einen Prototypen sind stark von den Erwartungen und der Komplexität Ihres Produkts abhängig. Die gute Nachricht: Es muss nicht immer teuer sein, aber es kann.

 

Wir sind darauf spezialisiert, Produkte frühzeitig sehr seriennah aussehen zu lassen, ohne dass sofort hohe Kosten entstehen.

  • Ein einfacher Prototyp kann bereits mit ca. 6.000 € realisiert werden.

  • Sehr komplexe Prototypen mit umfangreicher Funktionalität und hochwertigem Design können bis zu 60.000 € kosten.

Die Investition in einen aussagekräftigen Prototypen zahlt sich aus, da er das Risiko im weiteren Entwicklungsprozess minimiert und die Überzeugungskraft bei Investoren und Kunden maximiert.

Warum scheitern viele Startups mit der Entwicklung eines Serienprodukts?

Der Übergang vom glänzenden Prototypen zur echten Serienreife ist oft die „Todeszone“ für junge Unternehmen. Während man einen Prototypen noch mit Herzblut und Klebeband zusammenhalten kann, verzeiht die Serie keine Improvisation.

Hier sind die kritischen Gründe, warum der Sprung vom Labor in die Fabrik oft scheitert:

1. Das „Prototypen-Paradoxon“

Viele Gründer unterschätzen den Unterschied zwischen „Funktioniert einmal“ und „Funktioniert immer“.

  • Komplexität der Skalierung: Ein Teil in der Garage zu fräsen ist einfach. Das gleiche Teil 10.000-mal in identischer Qualität, innerhalb der Toleranzen und zu Bruchteilen der Kosten herzustellen, ist eine völlig andere Disziplin.

  • Design for Manufacturing (DfM): Oft ist das Produktdesign nicht für automatisierte Fertigungsprozesse optimiert. Das führt zu hohen Ausschussraten und manuellen Nachbesserungen, die das Budget fressen.

2. Die „Hardware-Hölle“ (Kapitalbedarf)

Anders als bei Software kostet jeder Fehler in der Hardwareentwicklung echtes Geld und Zeit.

  • Unterschätzte Werkzeugkosten: Spritzgussformen oder spezielle Stanzwerkzeuge kosten oft fünf- bis sechsstellige Beträge. Wenn das Design nach der Werkzeugerstellung geändert werden muss, ist das oft der finanzielle K.-o.

  • Working Capital: Man muss Komponenten oft Monate im Voraus bezahlen, bevor das fertige Produkt verkauft wird. Vielen Startups geht schlicht die Puste (Liquidität) aus, bevor die erste Charge das Lager verlässt.

3. Supply Chain & Qualitätsmanagement

Ein Startup ist nur so stark wie sein schwächster Zulieferer.

  • Abhängigkeiten: Wenn ein kleiner Chiphersteller die Spezifikationen ändert oder Lieferverzug hat, steht das gesamte Band still.

  • Qualitätssicherung: Ohne robuste Testverfahren rutschen Fehler durch, die später zu teuren Rückrufaktionen oder massiven Imageverlusten führen. In der Serie ist ein 1%iger Fehleranteil bei 100.000 Einheiten eine Katastrophe.

4. Zertifizierungen und Regulatorik

Der „Endgegner“ für viele Innovationen:

  • Zertifizierungshürden: CE-Kennzeichnung, EMV-Prüfungen oder spezifische Branchennormen (z. B. Medizintechnik) werden oft zu spät eingeplant. Wenn das Produkt die Prüfung nicht besteht, muss das Design oft komplett zurück auf Los.

Zusammenfassung der Stolpersteine

Bereich

Problem

Folge

Technik

Fehlendes Design for Manufacturing

Hohe Stückkosten, langsame Produktion

Finanzen

Burn-Rate unterschätzt

Insolvenz kurz vor Markteintritt

Zeit

Optimistisches Zeitmanagement

Vertrauensverlust bei Investoren & Kunden

Markt

Over-Engineering

Produkt ist zu teuer oder am Bedarf vorbei

Wer entwickelt mein Produkt

Die Entwicklung eines eigenen Produkts ist spannend. Heutige KI-Systeme wie Gemini können bei der Recherche stark unterstützen, indem sie Wissen zugänglich machen, das früher Experten vorbehalten war (z.B. in der Patentrecherche). Auch CAD-Systeme und 3D-Drucker sind zugänglicher geworden.

 

Serienprodukt vs. Basteln

Ein echtes Serienprodukt zu entwickeln unterscheidet sich jedoch grundlegend von den ersten Erfolgen beim "Basteln", da viel mehr Faktoren berücksichtigt werden müssen: Normen, Fertigungsprozesse, Kostenoptimierung, etc.

 

Die Empfehlung: Ein erfahrener Partner

Es ist oft sinnvoll, einen erfahrenen Begleiter wie Mighty Engineering an der Seite zu haben. Mit jahrelanger Erfahrung und hervorragenden Beziehungen zu Herstellern unterstützen wir Sie umfassend. Obwohl solche Dienstleistungen nicht immer günstig sind, helfen sie, kapitale Fehler zu vermeiden und somit unter dem Strich viel Geld zu sparen. Ein zuverlässiger Partner schützt Sie vor teuren Umwegen.

Warum Startups nicht unbedingt selbst entwickeln sollten, oder doch

Für Startups stellt die interne Produktentwicklung oft eine große Herausforderung dar, da sie entweder sehr teures Personal einstellen oder unerfahrene Entwickler mit der zukunftssichernden Produktentwicklung betrauen müssen.

 

Die Herausforderungen der internen Entwicklung:

  • Fehlerrisiko: Die Gefahr unnötiger Entwicklungsschleifen und Fehler ist hoch.

  • Zeitverlust: Unerfahrenheit führt oft zu Verzögerungen.

  • Hohe Fixkosten: Die Einstellung von Spezialisten bindet Kapital.

Der Mehrwert eines erfahrenen Entwicklungspartners (z.B. Mighty Engineering):

  • Fehlervermeidung: Dank jahrelanger Erfahrung werden typische Fallstricke umgangen.

  • Effizienz: Kontakte zu Herstellern (z.B. in China) beschleunigen den Prozess.

  • Wissensaufbau (Know-how-Transfer): Der Auftraggeber kann in den Prozess integriert werden, sodass das Know-how dennoch im Startup verbleibt und sich entwickelt, während gleichzeitig gefährliche Fehler vermieden werden.

Sie profitieren von unserer Erfahrung, ohne selbst die volle Personal- und Risikolast tragen zu müssen.

Wann ist der beste Zeitpunkt ein Patent anzumelden?

Der optimale Zeitpunkt für eine Patentanmeldung ist entscheidend. Sie sollten ein Patent anmelden, wenn Sie eine gute Idee und das technische Prinzip der Idee ausgereift haben.

 

Wichtige Kriterien für ein Patent:

  1. Ausgereiftes technisches Prinzip: Es macht keinen Sinn, ein Patent auf ein unausgereiftes Prinzip zu stützen. Geschützt wird genau das im Patent beschriebene Prinzip. Wenn andere technische Lösungen ein besseres Ergebnis liefern, bleibt viel Raum für die Konkurrenz.

  2. Neuheit: Das Produkt oder der Prozess darf noch nicht bekannt sein.

  3. Erfinderischer Schritt: Die Lösung muss sich von bekanntem Stand der Technik abheben.

Vorgehen und Beratung:

  • Einschätzung: Erfinder sind oft nicht in der Lage, die Neuheit oder den erfinderischen Schritt realistisch einzuschätzen.

  • Recherche: KI-Systeme wie Gemini oder Google Patents können eine erste hervorragende Hilfe bei der Patentrecherche sein.

  • Experten befragen: Laufen Sie nicht gleich mit der ersten Idee zum Patentanwalt. Kontaktieren Sie zunächst einen Experten (wie Mighty Engineering), um das technische Prinzip so auszuarbeiten, dass es wahrscheinlich patentfähig ist und auch alternative technische Lösungen berücksichtigt.

  • Patentstrategie: In Abstimmung mit einem Patentanwalt kann dann eine fundierte Patentstrategie ausgearbeitet werden.

Wir raten davon ab, unsaubere und frühzeitige Patentanmeldungen vorzunehmen, und stellen Ihnen gerne vertrauensvolle Patentanwälte vor, mit denen wir bereits effiziente Arbeitsabläufe etabliert haben.

Wer produziert mein eigenes Produkt

Die Wahl des richtigen Herstellers ist eine strategische Entscheidung. Der ideale Partner sollte folgende Kriterien erfüllen:

  • Langfristige Partnerschaft: Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit ist das A und O.

  • Fähigkeiten und Kapazitäten: Der Hersteller muss die richtige Expertise und die nötigen Kapazitäten für Ihr spezifisches Vorhaben aufweisen.

  • Qualitätssicherung: Etablierte Strukturen sind notwendig, um eine gleichbleibend hohe Qualität in der Serienproduktion sicherzustellen.

One-Stop-Solutions und China:

  • In der Regel arbeiten wir mit sogenannten One-Stop-Solutions (alles aus einer Hand) in China zusammen, die große Stückzahlen zu konkurrenzfähigen Preisen herstellen können.

  • Für besonders geheime Projekte kann es sinnvoll sein, die Herstellungsprozesse auf verschiedene Hersteller aufzuteilen und in einer eigenen Assembly-Line (z.B. in China) zusammenzuführen. Dadurch bleibt das Know-how in Ihrer Kontrolle und steht der Konkurrenz nicht zur Verfügung.

Was ist eine gute Produktidee

Eine gute Idee ist im Grunde eine Idee, die langfristig Geld einbringt und keinen Schaden verursacht. Global betrachtet löst sie Emotionen aus und ist hilfreich.

 

Kriterien für eine gute Produktidee:

  • Markt und Absatzkanäle: Im Idealfall existiert bereits ein entsprechender Markt und Sie haben klare Absatzkanäle vor Augen.

  • Neue Produktkategorie: Wenn Sie eine komplett neue Kategorie eröffnen, haben Sie keine Konkurrenz. Der Nachteil ist jedoch, dass Sie allein für die Bekanntmachung und Markterschließung verantwortlich sind, was ein hohes Marketingbudget oder eine besonders fesselnde, emotionale Geschichte erfordert.

  • Platzierung im Handel: Können Sie sich vorstellen, zwischen welchen Artikeln Ihr Produkt im Einzelhandel stehen könnte, so dass es auffällt und Kaufinteresse auslöst?

  • Geschenkpotenzial: Produkte, die sich als gute Geschenke eignen, haben oft eine hohe Erfolgswahrscheinlichkeit.

  • Bestehende Kategorie: Sie können auch in einer bestehenden Produktkategorie entwickeln und sich durch spezifische Vorteile abheben, die Ihre Produkte besser machen als die der Konkurrenz. Wenn diese Vorteile sichtbar und deutlich sind, haben Sie eine gute Chance auf langfristigen Erfolg.

Wie kann ich ein eigenes Produkt herstellen lassen

Die Herstellung eines Consumer-Produkts geschieht oft und am besten in China. Der Weg zum Hersteller sollte idealerweise vorbereitet sein:

 

Vermeiden Sie unnötige Risiken:

Wenn Sie direkt zu einem chinesischen Hersteller gehen, sind Sie darauf angewiesen, dass dessen Entwicklungsingenieure Ihre Vision teilen.

 

Die optimale Vorbereitung:

  1. Produktkonzept: Erstellen Sie gut ausgearbeitete Konzepte in Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Produktentwickler (z.B. Mighty Engineering).

  2. Funktionsfähige Prototypen: Diese sind essentiell, um Ihre Idee optimal zu vermitteln. Je näher Ihr Prototyp bereits am Serienmodell ist, desto weniger Transferleistung muss der Hersteller erbringen und desto enger liegen die Entwicklungsergebnisse an Ihrer Vorstellung.

  3. Herstellervermittlung: Mighty Engineering kann Ihnen Hersteller vermitteln, zu denen ein langjähriges Vertrauensverhältnis und eine Partnerschaft bestehen, was den Start enorm erleichtert und absichert.

Was muss ich alles beachten wenn ich ein Produkt auf den Markt bringen will

Die Markteinführung eines Produkts in der EU ist oft aufwendiger als erwartet und erfordert die Berücksichtigung einer Vielzahl von Richtlinien und Gesetzen:

 

Rechtliche und regulative Aspekte:

  • Produktsicherheitsnormen: Normen, die die grundlegende Sicherheit Ihres Produkts beschreiben.

  • Stoffliche Zusammensetzung: Richtlinien wie RoHS (Beschränkung gefährlicher Stoffe) und REACH (Chemikalienverordnung).

  • Ökodesign-Richtlinie: Maßnahmen zur Umweltverträglichkeit des Produkts.

  • Produktsicherheitsgesetze, Verpackungsrichtlinien und mehr.

  • Patentrecht: Sicherstellung, dass keine Patente Dritter verletzt werden.

  • Lieferkettengesetz: Berücksichtigung ethischer und ökologischer Standards in der gesamten Lieferkette.

Technische und Design-Aspekte:

  • Technische Umsetzbarkeit (Fertigungsprozess): Der Fertigungsprozess muss bereits in der Entwicklung berücksichtigt werden. Design-Entwürfe, die unnötige Komplikationen in der Herstellung verursachen, sollten vermieden werden.

Unsere Unterstützung:

Wir helfen Ihnen, alle notwendigen Vorschriften zu berücksichtigen und die Entwicklung so zu gestalten, dass Ihr Produkt gesetzeskonform und effizient produzierbar ist.

Wie bekomme ich ein CE-Zeichen

Das CE-Zeichen ist kein Prüfsiegel – es ist eine Erklärung. Es wird vom Inverkehrbringer (der juristischen Person, die das Produkt herstellt, auf den Markt bringt oder aus dem EU-Ausland importiert) selbst aufgebracht.

 

Die Bedeutung der CE-Kennzeichnung:

Der Inverkehrbringer erklärt mit der Anbringung des CE-Zeichens die Konformität mit allen relevanten Normen und Richtlinien, die das Produkt in der EU einhalten muss.

 

Vorgehen bei der Konformitätserklärung:

  1. Explizite Normen: Für Produkte in etablierten Kategorien (z.B. Toaster) gibt es klare, explizite Normen (z.B. IEC 60335-1).

  2. Neue Produktkategorien: Bei neuen Erfindungen ohne etablierte Produktkategorie ist eine eigene Risikoanalyse erforderlich. Dabei müssen Teile aus verschiedenen Normen so zusammengestellt werden, dass sie die Risiken Ihres Produkts vollständig abdecken.

  3. Prüfung: Akkreditierte Prüflabore testen Muster Ihres Produkts und erstellen Berichte, die als Nachweis der Konformität dienen.

Wichtig: Diese Berichte befreien Sie nicht von der Pflicht, fortwährende Qualitätssicherungsprozesse zu implementieren, um sicherzustellen, dass jede Fertigungscharge den Normen entspricht. Wir unterstützen Sie bei der Erstellung der Risikoanalyse und der Normenkonformität.-----welche Normen muss mein Produkt einhalten

 

Für Consumer Produkte ist die Hauptnorm oft die IEC 60335-1 (Sicherheit elektrischer Geräte für den Hausgebrauch und ähnliche Zwecke).

 

Weitere zu beachtende Normen:

  • Unter-Normen (IEC 60335-2-x): Diese Normen sind spezifisch für die Produktkategorie, in die Ihre Erfindung fällt.

  • Sonderfälle (Neue Erfindungen): Wenn für Ihre Erfindung noch keine spezifische Produktkategorie existiert, ist kreative und sorgfältige Arbeit notwendig. Sie müssen eigene Prüfungen definieren oder Teile aus bestehenden Normen zusammenstellen.

Unsere Kompetenz:

Wir helfen Ihnen, die korrekten Normen zu identifizieren, die Konformität zu testen und zu erklären, basierend auf unserer langjährigen Erfahrung mit unterschiedlichsten Produktentwicklungen.

Wie vermarkte ich meine Produktidee

Die beste Produktidee ist nutzlos, wenn sie niemand kennt. Marketing und Bekanntheit sind entscheidend.

 

Strategien zur Ideen-Vermarktung:

  1. Markteintritt und Differenzierung:

    • Bestehende Kategorie: Gehen Sie in einen existierenden, beliebten Markt und setzen Sie sich durch Qualität, Design oder spezielle Features von der Konkurrenz ab.

    • Super innovativ (Pionierarbeit): Wenn Ihr Produkt völlig neu ist, sind Sie allein für die Bekanntmachung verantwortlich. Dies erfordert ein hohes Marketingbudget oder eine besonders charmante Geschichte, die die Presse (TV, Social Media) von selbst aufgreift.

  2. Reichweite und Finanzierung:

    • Höhle der Löwen (DHDL): Bietet einen riesigen Vorteil durch große Reichweite und potenzielle Kontakte des investierenden "Löwen". Empfehlenswert, aber nur mit ausgearbeiteten Zahlen und einem vorführbaren Produkt (Prototyp).

    • Medien-Aufmerksamkeit: Ungewöhnliche Produkte können unvorhergesehene Hilfe von Presse, Radio oder TV erhalten (wie das Beispiel Wursttoaster zeigt).

Wer kann mir helfen ein eigenes Produkt zu entwickeln

Die größte und wichtigste Hilfe bei der Produktentwicklung bieten erfahrene Produktentwickler wie Felix Rennies von Mighty Engineering.

 

Warum Erfahrung unschlagbar ist:

  • Erfahrungsschatz: Nichts übertrifft die jahrelange Erfahrung eines Unternehmers und Hardcore-Ingenieurs.

  • Breite Expertise: Felix Rennies hat unzählige Produktideen (ob technisch kompliziert oder verrückt) erfolgreich zur Markteinführung begleitet.

  • Technische Stärke: Dank tiefgreifendem technischen Know-how können starke technische Konzepte aufgestellt und in serientaugliche Konstruktionen überführt werden.

  • Netzwerk: Vertrauensvolle Partnerschaften mit chinesischen Herstellern stellen sicher, dass Sie qualitativ hochwertige Produkte erhalten.

Wir begleiten Start-ups, Erfinder und große Marken (wie Miele und Severin) und helfen Laien mit Herzblut und Leidenschaft durch die erste Produktentwicklung.

Typische Fehler in der Produktentwicklung

Die Vermeidung typischer Fehler spart Ihnen viel Zeit und Geld.

Zu frühe Patentanmeldung

Man rennt zum Patentanwalt, bevor das technische Prinzip ausgereift ist. Das Patent schützt dann eine möglicherweise nicht beste Lösung.

Zuerst zu Felix Rennies (Mighty Engineering). Konzeptphase durchlaufen, technisches Konzept ausarbeiten, dann saubere Patentanmeldung durchführen.

Produktidee nur auf Geld fokussiert

Die Entwicklung wird nur gestartet, um erwartete Millionen einzukassieren.

Produktentwicklung muss Spaß machen und auf einer Leidenschaft basieren. Produkte mit Leidenschaft sind emotionaler und setzen sich besser durch.

Zu lange an schlechter Idee festhalten

Eine Idee wird weiterverfolgt, obwohl sie nicht vermarktbar, patentierbar oder technisch umsetzbar ist.

Fragen Sie Felix Rennies frühzeitig nach einer ehrlichen Einschätzung zu Vermarktbarkeit, Patentierbarkeit und technischer Umsetzbarkeit.

Zu frühe Fokussierung auf Design

Mit der Idee gleich zu einem Produktdesigner gehen. Produktdesign ist wichtig, aber nur ein kleiner Teil der Gesamtentwicklung.

Design muss an ästhetischen Gesichtspunkten, dem Nutzererlebnis und den technischen Rahmenbedingungen ausgerichtet sein.

Glaube, dass unpatentierbare Produkte wertlos sind

Der Irrglaube, ein Produkt sei aufgrund der Konkurrenzsituation ohne Patent nicht umsetzbar.

Viele erfolgreiche Produkte sind nicht patentfähig, überzeugen aber durch Qualität, Optik und Charakter, der Käufer emotional anspricht.

Kann ein Produktdesigner ein Produkt entwickeln

Ja und Nein.

  • Ja, bei einfachen Produkten: Bei Artikeln wie Bechern, Vasen oder Flaschenöffnern können Sie direkt zu einem Produktdesigner gehen.

  • Nein, bei komplexen Produkten: Design-Agenturen sind oft überfordert, wenn es um die Ausarbeitung technischer Prinzipien, die Einschätzung physikalischer Größen oder das vollumfängliche Verständnis von Herstellungsprozessen geht.

Das Risiko bei Designagenturen:

Fehlendes technisches Know-how führt oft zu unnötig komplizierten Herstellungsverfahren, was die Kosten in die Höhe treibt, ohne dass das Design wirklich bahnbrechend gut ist.

 

Die Lösung von Mighty Engineering:

Produktdesign und technische Lösungen müssen Hand in Hand gehen. Bei uns entsteht das Design parallel zur technischen Entwicklung, um ein ideales Ergebnis zu erzielen, das technische Machbarkeit, gesetzliche Vorgaben und ein hervorragendes Nutzererlebnis vereint. Das Design ist ein wichtiges Feature in der Vermarktung, aber nur ein relativ kleiner Anteil im gesamten Entwicklungsumfang.

Eigene Produktidee, darum solltest du nicht gleich zum Patentanwalt gehen

Patentiert wird nicht die reine Idee, sondern immer das technische Prinzip bzw. der Prozess dahinter.

 

Die Rolle des Patentanwalts:

Die Aufgabe eines Patentanwalts ist es, Ihre Idee in eine Patentschrift zu überführen und Sie im Anmeldeverfahren zu vertreten. Ein Patentanwalt verfügt zwar über technisches Verständnis, muss aber nicht die vollumfängliche Machbarkeit eines Produkts berücksichtigen.

 

Die Gefahr der zu frühen Anmeldung:

Es ist ratsam, erst dann zum Patentanwalt zu gehen, wenn das technische Prinzip so weit ausgereift ist, dass es mit großer Wahrscheinlichkeit die beste Lösung für das Problem darstellt.

 

Wichtiges Vorfeld-Vorgehen:

  • Eigenrecherche: Prüfen Sie mit eigenen Mitteln (z.B. mit Gemini oder Google Patents), ob es bereits Entgegenhaltungen zu Ihrem Patent gibt.

  • Konkurrenzanalyse: Betreiben Sie eine intensive Recherche zu Konkurrenzprodukten.

Viele Patentanwälte sind primär daran interessiert, das Patent zu schreiben (wofür sie bezahlt werden). Ein ehrlicher Rat zur fragwürdigen Patentierbarkeit erfolgt nicht immer. Deshalb: Kommen Sie zuerst zu Felix Rennies. Er kennt auch vertrauenswürdige Patentanwälte, die ehrlich mit Ihnen umgehen.

Eigene Produktidee, darum sind Designagenturen oft nicht geeignet

Die Gestalt und die User Experience sind sehr wichtige Faktoren für die Vermarktung Ihrer Idee. Ein Produkt muss emotional ansprechend sein, Vertrauen wecken und eine einfache Bedienung ermöglichen.

 

Die Grenzen von Design-Agenturen:

Obwohl das Produktdesign essentiell ist, macht seine Entwicklung nur einen geringen Teil einer vollumfänglichen Produktentwicklung aus. Design-Agenturen können oft nicht alle notwendigen Aspekte abdecken:

  • Technische Normen

  • Fertigungsmöglichkeiten

  • Kostenabschätzungen in der Serienproduktion

Sie sind oft überfordert, Dich in diesen technischen und wirtschaftlichen Fragen kompetent zu beraten.

 

Der Mighty Engineering Vorteil:

Bei Mighty Engineering wird der Designprozess parallel zum technischen Entwicklungsprozess durchgeführt. Dies erzeugt ein ideales Ergebnis, das technische Rahmenbedingungen, gesetzliche Vorgaben und eine exzellente User Experience optimal verbindet.

Was bedeutet fertigungsgerecht

Eine fertigungsgerechte Konstruktion bedeutet, dass Ihr Produkt in der Umsetzung als Serienprodukt möglichst wenig "Kopfschmerzen" verursacht.

 

Zentrale Aspekte der Fertigungsgerechtigkeit:

  • Effiziente Teilefertigung: Zum Beispiel müssen Kunststoffteile problemlos aus Spritzgusswerkzeugen entnommen werden können.

  • Einfache Montage: Das Produkt muss schnell, einfach und zuverlässig montiert werden können.

Dynamisches Spannungsfeld:

Die Gestaltung eines fertigungsgerechten Produkts ist ein komplexes Spannungsfeld, da das verfügbare Budget und die gewählten Fertigungsmethoden (z.B. Spritzguss vs. Fräsen) mehr oder weniger Freiheiten im Design einräumen. Felix Rennies von Mighty Engineering kann Ihnen aufgrund seiner Erfahrung fundierte Tipps geben und die entsprechende Entwicklung erstellen.

Kickstarter und Höhle der Löwen als Finanzspritze?

Beide Plattformen können eine wertvolle Finanzspritze und ein Sprungbrett sein, funktionieren jedoch unterschiedlich.Höhle der Löwen (DHDL)

  • Vorteil: Bietet eine enorme Reichweite und Aufmerksamkeit, die Sie sonst nicht hätten.

  • Finanzieller Aspekt: Sie erhalten nicht nur Kapital, sondern profitieren auch von den Kontakten und dem Marktzugang des investierenden "Löwen".

  • Empfehlung: Gehen Sie in die Sendung, aber nur, wenn Ihre Zahlen richtig ausgearbeitet sind und Sie ein vorführbares Produkt (ggf. als Prototyp) haben.

 

Kickstarter

  • Finanzierungsmöglichkeit: Dient der Kapitalbeschaffung durch Crowdfunding.

  • Aufmerksamkeit: Im Gegensatz zu DHDL müssen Sie für die Aufmerksamkeit selbst sorgen. Viele Projekte konkurrieren auf der Plattform.

  • Erfolgsfaktor: Eine Kickstarter-Kampagne sollte idealerweise von eigenen Werbemaßnahmen begleitet werden (z.B. ein YouTube-Kanal, der die Produktentwicklung persönlich begleitet), um Interessenten gezielt auf Ihre Kampagne zu leiten.

Kontakt

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, freuen wir uns von Ihnen zu hören. 

Kostenlose Erstberatung

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